Aktuelles
| Steuerrecht und -beratung
Die E-Rechnung kommt...
Im Wachstumschancengesetz (BGBl. I 2024 Nr. 108) wurden die Regelungen zur Ausstellung von Rechnungen nach § 14 UStG für Umsätze ab dem 1. Januar 2025 grundlegend überarbeitet. Der zentrale Punkt ist die verpflichtende Einführung elektronischer Rechnungen (E-Rechnungen) für inländische B2B-Transaktionen. Ausnahmen gelten für steuerfreie Leistungen nach § 4 Nr. 8 bis 29 UStG, Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro und Fahrausweise. Die Regelung zielt auf eine verstärkte Digitalisierung des Geschäftsverkehrs ab und wird künftig durch ein Meldesystem zur elektronischen Übermittlung bestimmter Rechnungsangaben ergänzt.
| Arbeitsrecht
Der rechtssichere Zugang einer Kündigung: Grundsätze, Fallstricke und aktuelle Rechtsprechung
Der Zugang von Kündigungsschreiben ist ein heikles Thema in der arbeitsrechtlichen Praxis, insbesondere wenn es darum geht, den Zugang rechtssicher nachzuweisen. Dieser Nachweis ist jedoch von entscheidender Bedeutung, da die Kündigung erst mit ihrem Zugang rechtliche Wirkung entfaltet. Umso bedeutender ist es, dass kündigungswilligen Arbeitgebern in diesem Zusammenhang keine – häufig einfach zu vermeidende – Fehler unterlaufen.
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| Arbeitsrecht
Vorsicht bei der Inbezugnahme des TVöD - Betriebliche Altersversorgung kann teuer werden!
Kindertagesstätten, Jugendverbände und andere private Träger der freien Wohlfahrtspflege refinanzieren ihre Personalkosten maßgeblich aus Zuschüssen der öffentlichen Hand. Für deren Bemessung ist in der Regel eine Vergütung nach dem TVöD maßgeblich. In der Praxis werden von Arbeitgebern daher häufig unreflektiert Musterarbeitsverträge des öffentlichen Dienstes verwendet, die nicht nur hinsichtlich der Vergütung, sondern insgesamt auf den TVöD und die diesen ergänzenden, ändernden oder ersetzenden Tarifverträge verweisen. Dies birgt erhebliche wirtschaftliche Risiken. Insbesondere können Ansprüche der Arbeitnehmer auf eine ggf. nicht refinanzierte betriebliche Altersversorgung entstehen.
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